Mit FREYLER zum Wachstum: ANELK Pharma bezieht neuen Firmensitz am Bodensee
Ein Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Kammerzell über maßgeschneiderte Planung, hohe Qualitätsstandards und partnerschaftliche Zusammenarbeit.
In Welschingen nahe des Bodensees hat die ANELK Pharma GmbH ihren neuen Firmensitz bezogen und damit den Grundstein für weiteres Wachstum gelegt. FREYLER Industriebau Bodensee begleitete den pharmazeutischen Großhändler von der ersten Idee bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Gemeinsam mit den FREYLER Architekten entstand ein maßgeschneidertes Gebäudekonzept, das perfekt auf die Anforderungen des dynamischen Familienunternehmens abgestimmt ist.
Im Gespräch berichtet ANELK Geschäftsführer Andreas Kammerzell, was den Neubau besonders macht und wie er die Zusammenarbeit mit FREYLER erlebt hat.
Redaktion: Herr Kammerzell, ANELK Pharma ist ein pharmazeutischer Großhändler mit Sitz am Bodensee. Welches Einzugsgebiet betreuen Sie und worauf liegt der Fokus Ihres Unternehmens?
Andreas Kammerzell: Wir sind bundesweit tätig, verfügen aber auch über eine europäische Zulassung. Das bedeutet: Im Einkauf und Verkauf agieren wir europaweit, im Vertrieb sogar weltweit. Unsere Partner sind Großkunden im B2B-Bereich und Fachhändler im B2C-Bereich – also pharmazeutische Großhändler, Apotheken, Fachhändler, Sanitätshäuser, Pflegeeinrichtungen, Labore und Kliniken, kurz gesagt: der gesamte Gesundheitssektor. Bundesweit haben wir den Zugang für rund eine Million Artikel, von Medizinprodukten über Kosmetika bis hin zu Arzneimitteln, auf denen unser Schwerpunkt liegt.
Redaktion: Im März 2024 feierte ANELK ihr zehnjähriges Bestehen, ein Jahr später folgte der Einzug in den Neubau. Was waren die ausschlaggebenden Gründe für diesen Schritt?
Andreas Kammerzell: Mit der Gründung des Unternehmens im Jahr 2014 sind wir in einem Mietgebäude gestartet und Jahr für Jahr stark gewachsen. Irgendwann stießen wir an unsere Kapazitätsgrenzen: Uns fehlten Lagerflächen und Büroarbeitsplätze. Daher haben wir verschiedene Optionen geprüft und uns schließlich für einen Neubau entschieden. Nur so konnten wir unsere spezifischen Anforderungen optimal umsetzen. Ein passendes Grundstück war glücklicherweise schnell gefunden. Der Neubau war für uns ein konsequenter Schritt: Wir wollten Raum für Wachstum und Qualität schaffen.
Redaktion: Als Planungs- und Baupartner haben Sie sich für FREYLER Industriebau Bodensee entschieden. Warum?
Andreas Kammerzell: FREYLER wurde uns von einem Geschäftspartner empfohlen. Natürlich haben wir mehrere Angebote eingeholt, aber FREYLER hat uns aufgrund der kompetenten Beratung und des vertrauensvollen, persönlichen Miteinanders überzeugt. Die Empfehlung war hilfreich, aber entscheidend war das gute Gefühl, von Anfang an in professionellen Händen zu sein.
Redaktion: Welche Anforderungen hatten Sie an den neuen Standort? Gab es branchenspezifische Vorgaben, die berücksichtigt werden mussten?
Andreas Kammerzell: In der pharmazeutischen Lieferkette gelten die Richtlinien der Guten Vertriebspraxis (GDP – Good Distribution Practice). Sie dienen der Qualitätssicherung während Lagerung und Transport von Arzneimitteln und betreffen unter anderem die Klimatisierung der Lagerräume und Transportmittel sowie die Kontrolle von Personal-, Waren- und Informationsflüssen. Unser Betriebsleiter hat daher eng mit dem FREYLER Projektleiter zusammengearbeitet. In der Halle muss eine Temperaturspanne zwischen 15-25 °C eingehalten werden, was auch kontinuierlich überwacht wird. Mit FREYLER und der Firma Winkler wurde ein Konzept für eine zuverlässige Klimatisierung entwickelt. Die Anforderungen waren hoch und FREYLER hat sie technisch und organisatorisch optimal umgesetzt. Das Gebäude ist sehr gut gedämmt, die Temperaturregelung sorgt konstant für ca. 20 °C. Die Umsetzung in die Praxis funktioniert einwandfrei: Auch bei sommerlichen Temperaturen von über 30°C konnten wir die geforderten Werte sicher einhalten. Zusätzlich ist in der Halle ein Kühlbereich mit 2 bis 8 °C integriert, den wir für einige Produkte ebenfalls benötigen.
Redaktion: Die Verwaltungsbereiche wirken sehr einladend und wertig. Welche Aspekte waren Ihnen hier wichtig?
Andreas Kammerzell: Mir war es ein persönliches Anliegen, ein angenehmes, wertschätzendes und entspanntes Arbeitsumfeld zu schaffen. Wir haben heute ein großzügiges Teamraumbüro mit Akustikdecke, die einzelnen Bereiche sind mit Glaswänden getrennt – das heißt, wir sehen uns, können aber trotzdem konzentriert arbeiten. Dank der hochwertigen Ausstattung entsteht kein klassisches Industriebau-Flair, sondern eine warme, wohnliche Atmosphäre. Dazu trägt auch die Haustechnik mit Klimatisierung, automatischer Belüftung und Fußbodenheizung bei.
Die Lagerhalle verfügt ebenfalls über eine Fußbodenheizung, denn unsere Kolleginnen und Kollegen in der Logistik sind ein wichtiger Teil unseres Teams. Da dort immer 20 °C herrschen müssen, waren uns warme Füße besonders wichtig. Hier hat uns FREYLER ebenfalls ausgezeichnet beraten und unsere Wünsche ohne Kompromisse umgesetzt.
Redaktion: Wie ist FREYLER an die Konzeptentwicklung herangegangen?
Andreas Kammerzell: Wir hatten im Vorfeld bereits konkrete Vorstellungen und eine grobe Planung erarbeitet. Auf dieser Basis hat FREYLER die Detailplanung erstellt, ergänzt und optimiert. So entstand sehr schnell ein rundum stimmiges, funktionales Konzept.
Redaktion: Nachhaltigkeit spielt beim Bauen eine immer größere Rolle. Welche Lösungen haben Sie umgesetzt?
Andreas Kammerzell: Zukunftsfähig und klimaschonend zu Bauen war für uns selbstverständlich. Die Gebäude sind sehr gut gedämmt und technisch auf dem neuesten Stand. Wir nutzen eine Wärmepumpe mit Wärmerückgewinnung und eine PV-Anlage mit leistungsstarkem Stromspeicher und Solarpaneelen auf rund 60 % Dachflächen. In der Regel erzeugen wir mehr Strom, als wir verbrauchen. Ein KNX-System steuert die Haustechnik und Sicherheit: Unser Firmensitz ist videoüberwacht, die Fenster und Türen sind alarmgesichert, wir verfügen über eine Brandmeldeanlage und ein Notfallkonzept, um die Ausfallsicherheit und betriebliche Sicherheit zu gewährleisten.
Redaktion: Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit FREYLER während der Bauphase erlebt?
Andreas Kammerzell: Die Zusammenarbeit war wirklich vorbildlich – wir waren und sind bis heute rundum zufrieden. Während der Bauphase gab es wöchentliche Jour-Fixe-Termine mit klarer Agenda und sauberer Nachbereitung. Alle offenen Punkte wurden dokumentiert und zuverlässig abgearbeitet.
Auch nach der Schlüsselübergabe funktioniert die Zusammenarbeit hervorragend: Kleinere Nachbesserungen wurden stets zügig und professionell umgesetzt. Wir schätzen es sehr, dass FREYLER auch nach dem Projektabschluss so viel Wert auf Kundenzufriedenheit legt.
Redaktion: Gab es während der Bauzeit schöne Momente, die Ihnen in Erinnerung geblieben sind?
Andreas Kammerzell: Es sind weniger einzelne Momente als vielmehr der gesamte Entwicklungsprozess. Vom leeren Feld über die Baugrube und den Rohbau bis zum fertigen Gebäude – jede Woche war Bewegung auf der Baustelle, es gab sichtbare Fortschritte und nie Stillstand. Das war für uns die beste Bestätigung, mit FREYLER den richtigen Partner an unserer Seite zu haben.
Redaktion: Der neue Firmensitz ist nun seit einigen Monaten in Betrieb. Was begeistert Sie am meisten?
Andreas Kammerzell: Der Unterschied zum alten Standort ist enorm – ein echter „Wow-Effekt“, den auch unsere Geschäftspartner immer wieder betonen. Das Gebäude ist architektonisch ansprechend, hochwertig und funktional. Besonders freut mich, dass das Gebäude mit Leben gefüllt ist: Die Abläufe in der Logistik funktionieren perfekt, die Mitarbeitenden fühlen sich wohl. In der Verwaltung haben wir rund 500 m2 Fläche – zuvor war alles extrem eng. Die Logistikhalle ist etwa sechsmal so groß wie früher, und wir hätten sogar noch Potenzial für weiteres Wachstum. Wir sind rundum zufrieden – FREYLER hat unsere Vorstellungen nicht nur umgesetzt, sondern in vielen Punkten übertroffen.
Redaktion: Herr Kammerzell, wir danken Ihnen für den wertvollen Einblick und wünschen weiterhin viel Erfolg an Ihrem neuen Firmensitz!